Nocebo – Lyrik

no©opyright – Die Gedanken sind frei

Monat: August, 2017

Wi(e)der

Im wildestem Sturm bist du

der Wind in den Segeln,

eiskalt und treibende Kraft,

wer ist schon getrieben von Regeln?

Weder Ziel noch Weg, leb!

Und der Herzschlag setzt aus,

Atem verschlagen oder Herzinfarkt,

bau mir ein Haus und puste es weg.

Etwas das Hand und Fuß hat,

Kind gemacht und es geschaukelt,

und wenn es mich einmal auslacht,

alles gemacht, nur nicht falsch oder richtig.

Gedanken gemacht, während du

mir den Rücken zerkratzt,

kommst und gehst,

wieder stehen oder widerstehen?

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Selbstbewusst-sein

Du bist traurig und nicht krank,

krank daran nicht traurig sein zu dürfen,

oder wann wirst du es verlernen,

dass ein echter Indianer nicht weint?

Von „Heiß – nicht anfassen“

bis zur Relativitätstheorie alles verstanden,

nur nichts über dich oder uns,

du willst mir aufhelfen, während ich noch falle.

Sich selbst bewusst sein,

statt Selbstbewusstsein,

oder ist auch Erinnerung

für dich nachdenken?

Gehe nur weiter deinen Weg,

er ist bereits gepflastert und weggeweist.

Was wir alleine nicht schaffen…

Ein Schmetterling – ein Wirbelsturm.

Sieben Milliarden Menschen – … .

Wie der Sand nicht an den Strand,

als ob uns Verstand verband.

Wir wissen, wie Deutschland 42,

wir schweigen, wie geht’s dir?

Wir konsumieren und nutzen aus,

Carpe Diem.

Würde die Politik handeln,

wäre ich arbeitslos.

Würde ich handeln,

ein Tropfen auf den heißen Stein,

du bist allein.

Über die Wiese für die Liebe,

zwei Bienen tot getreten,

das Picknick liegen gelassen,

von allen Sinnen verlassen.